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Wie die Träume Wirklichkeit werden
Eine verträumte Natur - und Kulturreise durch Südpolen

Dauer: 14 Tage

Saison: September

Schwerpunkt: Weltkulturerbe und Nationalparks

Aktivitäten: Wandern, Flossfahren, Stadtbesichtigungen

Wir freuen uns, Ihnen nach dem Vorbild unserer Reise «Grüne Lunge Polens» eine Kulturreise anzubieten, die auch durch spannende Naturlandschaften führt. Neben vier Nationalparks besichtigen wir drei Orte des Weltkulturerbes: Krakau, Wieliczka und Zamosc. Was erwartet Sie auf unserer Reise? Es sind Träume nach Idealstädten, die Wirklichkeit wurden; Märchenschlösser in einem vergessenen Winkel Europas; verträumte Landschaften, in denen mancher Traum in Erfüllung ging, die aber auch vieles zu verbergen haben... Es wird auch bestimmt an kulinarischen Attraktionen nicht fehlen ... Genießen Sie die Reise mit allen Sinnen!

Programm 2012

1.Tag Sonntag: Zürich-Warschau-Sandomierz

Mit dem Wisent-Bus von Warschau nach Sandomierz an der Weichsel. Bestechen kann Sandomierz vor allem durch seine Altstadt mit einem der schönsten Rathäuser Polens und dem Stary Rynek aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Auf dem Gelände des Dominikanerklosters befindet sich zudem eine der ältesten Backsteinkirchen des Landes. Neben dem Collegium Gostomianum, der traditionsreichsten Schulen Polens, besichtigen wir die Burganlage aus der Renaissance, eine Synagoge und die unterirdisch weitverzweigten Speicherkeller aus dem Spätmittelalter. Eine Übernachtung in Sandomierz.

2. Tag Montag: Sandomierz - Zamosc

Zamosc ist eine steinerne Wirklichkeit gewordene Idealstadt: In der Renaissance entstanden Häuser und Straßen in geometrischer Anordnung auf dem Reißbrett, zudem ein Schloss mit gewaltigen Festungsmauern. Zamosc wurde alsbald zum architektonischen Kleinod mit wachsender Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch zum Zentrum der jüdischen Aufklärung (Haskala). Hier ist Rosa von Luxemburg geboren, und das «Padua des Nordens» gehört heute unter UNESCO-Weltkulturerbe.

3.Tag Dienstag: Zamosc-Roztocze NP
Nach dem Frühstück weitere Besichtigung der Stadt. Anschliessend Fahrt in den Roztocze Nationalpark, der von Wäldern (bis zu 50 m hohen Tannen) und sanften Hügeln geprägt ist. Hier machen wir unsere erste Wanderung. Die Flora besteht aus Tiefland- und Gebirgsarten und mehreren Dutzend Orchideenarten. Die Geschichte des Naturschutzes geht hier auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück, als der Kanzler Jan Zamoyski das Naturschutzgebiet «Zwierzyniec» gründete. Verschiedene Tierarten, sogar wilde Waldpferde: Tarpanen, wurden hier gezüchtet. Eine Nacht im Roztocze NP

4.Tag Mittwoch: Roztocze NP - Krasiczyn

Zweite Wanderung im Roztocze-Nationalpark. Anschließend fahren wir weiter nach Krasiczyn. Unterwegs ein Spaziergang in Przemysl, einer Stadt an der ukrainischen Grenze, die durch die beiden Weltkriege besonders geprägt wurde: Vor dem Ersten Weltkrieg wurde sie zum Bollwerk gegen das Russische Reich: nach Antwerpen und Verdun die drittgrößte Fortifikation in Europa. Eines der Forts, Salis-Soglio, trägt den Namen des Schweizer Ingenieurs und Generals, der zwischen 1871 und 1875 den Festungsbau im Auftrag Habsburgs leitete. Nach dem Hitler-Stalin-Pakt verlief die Grenze zwischen Deutschland und der Sowjetunion mitten durch die Stadt, am Fluss San entlang.
Wir nächtigen im Schloss Krasiczyn, das zu den spannendsten Objekten der Renaissance- und manieristischen Architektur in der Region zählt. Eine riesige Parkanlage lädt zum Verweilen ein. Im 19. Jh. hat man dort die Sitte eingeführt, eine Eiche zu pflanzen, wenn ein Sohn geboren wurde und eine Linde, wenn eine Tochter zur Welt kam. Diese Bäume erinnern heute an die Familie Sapieha. Eine Nacht in Krasiczyn

5.Tag Donnerstag: Przemysl - Wetlina

Besichtigung des Schlosses und Fahrt nach Sanok, wo wir ein spannendes Frielichtsmuseum besichtigen. Vier Übernachtungen in einer schönen Pension in Bieszczady NP.

6.Tag - 8 Tag Freitag - Sonntag: Bieszczady Nationalpark

In diesen Tagen machen wir einige Wanderungen im Bieszczady Nationalpark, in der Grenzregion zwischen Polen und der Ukraine. Das Mittelgebirgsmassiv der Bieszczady ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats der Ostkarpaten. Die Bieszczady bestehen aus mehreren Bergkämmen und tiefen Tälern. Von besonderer Bedeutung sind die durch weite Aussichten bekannten Almen auf den Berggipfeln: die Poloniny. Der Nationalpark dient dem Schutz der einzigartigen Flora und Fauna, so auch der auf Bäumen lebenden Äskulapnatter; aber auch des Braunbären, der Wildkatzen, Luchse und Wölfen. Die Bieszczady gehören jener Region, die während der Polnischen Teilungen zu Österreich gehörten und Teil des Königreiches Galizien-Lodomerien waren: ein Gebiet, das sich heute von der polnischen Grenze nach Westen und von der ukrainischen nach Osten erstreckt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der politischen «Neuordnung» Ostmitteleuropas durch die Siegermächte wurden in den Bieszczady jahrhundertealte Traditionen, regionale Strukturen und familiäre Beziehungen getrennt. Die in den Waldkarpaten und den Bieszczady siedelnden Ukrainer und Lemken wurden nach dem Weltkrieg in der «Akcja Wisla», der «Aktion Weichsel» von den neuen polnischen Machthabern zu großen Teilen umgesiedelt und vertrieben; Dörfer und Ackerland verfielen und verödeten, die Natur eroberte sich das Land zurück.

9.Tag Montag: Wetlina - Niedzica

In Pieniny NP unternehmen wir eine Floßfahrt auf dem Dunajec. Das Pieniny-Gebirge ist ein reizvoller Gebirgsstock in malerischer Kalksteinlandschaft, durch die sich der Dunajec mit gewaltigen Steilufern seinen Weg bahnt. Die Pieniny gehören zu den Beskiden im nördlichen Karpatenbogen. Eine Übernachtung im Schloss Niedzica.

10.Tag Dienstag: Niedzica - Krakau

Auf dem Weg nach Krakau erwartet uns ein Besuch in den weltberühmten Salzminen Wieliczka. «Das historische Salzbergwerk in Wieliczka ist weltweit das einzige Bergwerk, das seit dem Mittelalter bis heute ununterbrochen in Betrieb ist. Die originellen Fördertechniken (Korridore, Förderschächte, Kammern, Salzseen, Stollen, Schurfschächte) mit einer Gesamtlänge von ca. 300 km auf 9 Sohlen, reichen in eine Tiefe von 327 m und illustrieren sämtliche Enwicklungsetappen der bergmännischen Technik in den einzelnen historischen Epochen.» So die Begründung, das Salzbergwerk 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufzunehmen.
Wir übernachten viermal in Krakau.

11.Tag Mittwoch: Krakau - Ojcow NP

Das reizvolle Flusstal wird von bizarren Kalkfelsen und ihren Höhlen geprägt, wo viele Fledermausarten ein Zuhause finden. Durch das eindringende Karstwasser in den Ojcow-Tälern ist eine seltsame Landschaft entstanden, unterbrochen von steilwandigen Schluchten von bis zu 120 m Tiefe. Im Park befinden sich neben andere Karstformationen rund 400 Höhlen.
Abendessen und Abendprogramm in Krakau

12.Tag - 13. Tag Donnerstag - Freitag: Krakau

Krakau, die europäische Kulturhauptstadt, ist auch eine Stadt der Flaneure, Musiker und bunten Kaffeehäuser. Beim unbeschwerten Schlendern entdeckt man die Poesie der Stadt: etwa die Inschrift über dem Eingang des Hotels «Zur Rose»: Möge dieses Haus so lange bestehen, bis die Ameisen das Meer ausgetrunken haben und die Schildkröte um die Welt gezogen ist.
Wir besichtigen aber auch den Wawel und das Königsschloss, die Tuchhallen, die Marienkirche und den jüdischen Stadtteil Kazimierz. Auch für individuelle Entdeckungen reicht die Zeit.

14.Tag Samstag: Krakau-Warschau-Zürich

Zugfahrt nach Warschau. Am Abend Rückflug in die Schweiz.
Programmänderungen vorbehalten.

Highlight dieser Reise


Sie besichtigen drei Orte, die als UNSECO-Weltkulturerbe gelten.

Einmalige Verbindung einer Kulturreise und Wanderungen durch spannende Naturlandschaften

Ideale Gruppengrösse: 4- 6 Personen


Reiseanforderungen

Die Reise stellt keine besonderen konditionellen Anforderungen. Die mehrstündigen Wanderungen sind in einfachem Gelände zwischen 900-1300 m.ü.M.

Reisedatum 2012/2013

Reisedatum vorgesehene Reiseleitung
Anmeldeschluss
02. - 15. September 2012 Pawel bis Krakau
Leszek in Krakau
20. Juli 2012
buchbar
01. - 14. September 2013 Pawel bis Krakau
Leszek in Krakau
19. Juli 2013

Pawel ist Dolmetscher, seit vielen Jahren Wisent Reiseleiter, kennt die Region hervorragend, spricht sehr gut Deutsch.

Leszek, der leidenschaftliche Krakauer ist Archäologe und Konservator, mit seiner Begeisterung für Mittelalter wie auch für die Kultur und Geschichte Krakaus und Galiziens hat er schon viele Wisent Reisen-Gäste angesteckt.

Preise und Leistungen

Preis pro Person* EURO
Natur- und Kulturreise Südpolen: 2715.00
Zuschlag Einzelzimmer: 215.00
Gruppengrösse exklusiv: 4-6 Personen.
Anmeldeformular zum ausdrucken (PDF)

*Reduktion für eigene Anreise möglich, Preisänderung und Irrtum vorbehalten.

Unsere Leistungen:

  • Flug Zürich - Warschau bzw. Krakau
  • Zugfahrt Krakau-Warschau
  • Alle Bustransporte und Gepäckbeförderungen
  • 13 Übernachtungen in sehr guten Mittelklasshotels und Pensionen
  • 7 Tage HP (Mittagessen individuell in empfohlenen Restaurants), 5 Tage VP (in Roztocze und Bieszczady NP), 1 Tag Abendessen, 1 Tag Frühstück
  • Wisent Reiseleitung ab Warschau
  • geführte Wanderungen gemäss Programm
  • alle Besichtigungen, Exkursionen und Ausflüge gemäss Programm
  • teilweise lokale Fachleute und Stadtführer
  • Flossfahrt auf dem Dunajec
  • Karten und Dokumentationen

Im Preis nicht inbegriffen:

  • Getränke und Trinkgelder
  • wir empfehlen eine Annulierungs- und Rückreisekostenversicherung
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Artikel über die Region

Salzkathedrale in Wieliczka

Einmal rund um das Herz Krakaus

Krakau - die zwei Gesichter einer Stadt

Waelder, Schloesser, Natureinsamkeit

Zamosc - ein Gesamtkunstwerk

Idealstadt, Weltkulturerbe






Karten zur Reise












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 Tuchhallen in Krakau
 Krakaus Flaniermeile, das polnische Florenz
Schloss Krasiczyn in Suedpolen
Salzskulpturen in Bergwerk Wieliczka (Weltkulturerbe)
Marktplatz von Zamosc (Weltkulturerbe)
Armenische Kaufhäuser in Zamosc
Lindenurwald in Südpolen
Mittagsrast im Dreiländereck Ukraine - Polen -Slowakei
Flossfahrt auf dem Dunajec im Pieninen - Nationalpark

Der Fluss San im Bieszczady-Nationalpark, einem wunderbaren Wandergebiet

Freilichtmuseum im Roztoze-Nationalpark

Bergwerk Wieliczka; UNESCO - Weltkulturerbe

Schöne Altstadt von Sandomierz
Ojcow Nationalpark