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| Transkarpatien - Leben zwischen Urwäldern
Waldreservate und Kulturschätze in Europas geografischer Mitte in der Westukraine
Diese aussergewöhnliche Natur- und Wanderreise wird durch die Leitung des beherzten Dr. Vasyl Lavny zum besonderen Erlebnis. Vasyl, Inhaber des Lehrstuhls für Forstwirtschaft an der Universität Lviv, kennt praktisch jeden Baum und jeden Berg in den Biosphärenreservaten der Waldkarpaten. Seine Begeisterung für diese archaische Welt, für deren Schutz er hoch engagiert ist, macht ihn zu einem der besten Kenner der Region. Den Waldtagen folgen Besuche von Holzkirchen und Burgen in der Theiss Ebene, ein Aufenthalt im „Schweizerdorf“ Nischnje Selischtsche und der Besuch in der wunderbaren Kulturstadt Lviv/Lemberg. Programm 2012 1. Tag: Zürich-Lviv Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich. Linienflug in Economy Class von Zürich über Wien nach Lviv/Lemberg. Empfang durch unseren Reiseleiter und Transkarpatien-Experten Vasyl Lavny. Transfer und Führung durch die Lemberger Altstadt (UNESCO Welterbe) mit Reiseleiterin Olha. Olha wird Sie begeistern für die stimmige Kulturstadt Lviv/Lemberg/Lwow, welche einst Hauptstadt des K&K Kronlandes Galizien und Lodomerien war (760.000 Einw.). In den prächtigen Bürgerhäusern im Renaissance-, Rustikal- und Rokokostil um das Rat- haus/Rhynok, lebten und bestimmten grosse Persönlichkeiten den Fortgang der galizischen Geschichte. Von der innen kunstvoll bemalten Boim-Kapelle schlendern wir zur ruthenischen Uspenskji-Kirche mit dem Kornjakt Turm, zur Do- menikaner Kirche und zum armenischen Viertel, wo die armenische Kathedrale mit den wunderbaren Wandmalereien im Jugendstil begeistert. Viel los ist immer am grosszügigen Svobody-Prospekt mit der prächtigen Staatsoper. Ein gutes Essen beschliesst diesen ersten Reisetag. 2. Tag: Wanderung in den Karpaten-Beskiden, Schloss Schönborn, Mukachevo Von Lviv fahren wir via Stryi Richtung Süden in die östlichen Karpatenausläufer, welche hier wie in Polen und der Slowakei Beskiden genannt werden. Nahe dem Veretsky-Pass (839m) machen wir eine leichte Einlauftour zu Gehöften und schönen Ausblicken. Kurz nach dem Badekurort Svaliava/Schwalbach machen wir in Karpaty einen Abstecher zum Sommerschloss der Grafen Schönborn bevor wir in der Tiefebene Transkarpatiens die farbige Altstadt von Mukachevo (80‘000 Einw.) mit Rathaus in knalligem pfefferminzgrün, dem Palast „Weisses Haus“ im Renaissance-Stil mit Bildhauerschule besuchen. Ein Abstecher zur Siebenbürgen Burg „Palanok“ gibt einen Überblick auf Stadt Ebene. Picknick unterwegs. Nachtessen in Mukachevo. 3. Tag: Khust, Wanderung im Buchenurwald Uholka, zu Gast in Nischnje Selischtsche Kurzer Rundgang durch die Kleinstadt Khust (33‘000 Einw.) mit calvinistischer Wehrkirche aus Siebenbürgischen Zei- ten (14.Jh.) und neubarocker Synagoge aus Anfang 20. Jh. Fahrt zur alten Holzmühle in Malha Uholka. Wanderung ab dem Verwaltungsgebäude des Forstreviers Uholka Schyrokyj Luh. Der Uholka ist das bedeutendste Karpaten- Waldreservat, weil hier auf 8‘500ha der grösste zusammenhängende Buchen-Urwald Europas wächst (UNESCO Welt- naturerbe). Vasyl führt mit Begeisterung zu den 300-jährigen Baumriesen, die er sanft berührt, geradeso, als würde er jedem von ihnen seine Bewunderung mitteilen. Mit Glück sichten wir Fledermäuse bei der Karsthöhle Druschba. Picknick bei der imposante Karstbrücke, Aussicht bei Tschur mit offenem Panorama über die Buchenwälder und Karpatenketten bis weit nach Rumänien hinein. Fahrt zur alten Holzkirche St. Nicolas im Dorf Kolodne (15. Jh.). Ukrainische Gastfreundschaft erwartet uns im Dorf Nischnje Selischtsche. Unter Insidern gilt Nischnje als „Schweizer-Dorf“. Seit den 90er Jahren gibt es engagierte Schweizer-Projekte der Stiftung NeSTU, www.nestu.org Projektleiter ist der Deutsche Jürgen Kräftner, welcher von Longo Mai erst ein Kulturhaus als Treffpunkt für die Jungen einrichtete. Mittlerweile gibt es eine (Schweizer) Käserei, ein Schulprojekt, ein Hostal für Jugendliche und weitere Ideen im Petto. Orientierungsbummel durch das Dorf, n.M. mit Jürgen Kräftner. 4. Tag: Holzkirchen, Wanderung im Kusij-Swydowez-Reservat, die „Mitte Europas“, Infozentrum Gleich am Morgen Besuch des Käsereibetriebs in Nischnje. Auf der Fahrt ostwärts besichtigen wir die älteste Holzkirche Transkarpatiens, die St. Nicholas-Holzkirche bei Serdnja Vodyane aus dem Jahre 1428, ein wahres Kulturerbe der Waldkarpaten und jene schöne in Krajnykovo. Fahrt ostwärts der Theiss und der rumänischen Grenze entlang nach Chemeliev. Wanderung zum Falkenstein-Felsen im dichten, feuchten und warmen Urwald des Kusij-Swydowez- Biosphären Reservats. Kusji ist eines der ältesten Karpaten-Reservate. Schon 1936 wurde es unter damals tschechischer Hand unter Schutz gestellt. Am Nachmittag Fahrt zur „Mitte Europas“ bei Rakhiv - so haben es die Ingenieure der K&K-Ära berechnet. Ein geodätisches Denkmal bezeugt diese mathematische Aufgabe. Erstaunlich für uns West- ler, wo wir uns doch in Rakhiv weit im Osten wähnen. Das GPS zeigt übrigens auch 47o 56' 3" N, 24o 11' 30" O. Dann Besuch im Infozentrum der Karpaten-Biosphären-Reservate und Gespräch mit dem Leiter des Forstkreises über seine Tätigkeit und die Möglichkeiten das staatliche Forstamtes, gegen den Wildwuchs von immer neuen, illegal gebauten Ferienhäusern in der geschützten Landschaft der Karpaten vorzugehen. Abendbummel in Rakhiv. 5. Tag: Wanderung im Urwaldreservat Tschornohora und Aufstieg zum Howerla (2‘061 m) Frühe Fahrt nach Luhy. Der Wandertag führt auf den mit 2‘061m höchsten Berg der Ukraine und der Waldkarpaten. Bei der Klause Howerla, einst eine Drehscheibe gigantischer Holzflösserei, wartet ein Geländebus und fährt bergwärts bis auf 1‘500m. Das Tschornohora Waldreservat ist für seine Fichtenstände, den Buchen- und Tannenurwald aus der K&K-Zeit bekannt. Nach einem Abstecher zu interessanten Baumgruppen, führt Vasyl bergwärts über die Waldgrenze bei 1‘600 m und weiter zum Gipfel Howerla. Picknick mit majestätischem Endlos-Panorama über die Karpatenketten. Abstieg soweit die Füsse tragen oder wie vorher vereinbart. Rückfahrt im Geländewagen zu unserem Bus. Bei Interes- se Besuch der Holzfällerklause Howerla. Am Abend individuelles „Flanieren“ im Waldkarpatenstädtchen Rakhiv. 6. Tag: Wanderung im Urwaldreservat Kewliew und Aufstieg zum Petros (2‘020 m) Nach dem Frühstück Transfer zum Forsthaus von Keweliew (590 m). Von da fahren wir mit einem kleinen Forstgeländewagen dem Kewliew-Fluss folgend bergwärts, erst an einer Schwefelquelle vorbei und an einem malerischen Fels aus typischen Karpatenflysch, besichtigen bei einer Trinkwasserstelle eine Höhle in einem abgestorbenen Bergulmenfuss, in solche sich gerne Bären in den strengen Wintermonaten zurückziehen. Eine Waldwiese gibt den Blick auf die malerische Tschornahora Hochgebirgslandschaft frei, wer näher schaut, beobachtet seltene Schmetterlinge. Im enger werdenden Tal vollzieht sich der Übergang in die subalpine Zone. Wir verlassen den Geländewagen auf ca. 1‘000 m und wandern zu der einzigartigen Urwaldgemeinschaft des Kewliew-Reservats von Buchen, Bergahornen, Eschen, Bergulmen und Tannen. Einzelne Exemplare sind bis zu 46 m hoch und haben 2 m Stammdurchmesser. Im Juni blühen Orchideen und Türkenbund. Von der Sommeralp Schumneska auf 1‘200m steigen wir durch Heidekraut und Thymianbüschen zum Petros hoch (2‘020 m). Verdientes Picknick bei herrlichem Panorama neben dem blitzgetroffenen Gipfelkreuz. Abstieg zur Alp Schumneska und Besuch der astronomischen Forschungs- und Beobachtungsanstalt (sofern sie besetzt ist). Nach Rakhiv mit unserem Bus. 7. Tag: Wanderung zu den Huzulen, Yasinja und seine Holzkirche, Iwano Frankivsk mit Halina Vasyl führt auf einer leichten Wanderung bergwärts in das Stammgebiet der Huzulen, welche links und rechts der Theiss in den Bergweilern leben. Die Huzulen sind ein altes Hirtenvolk, welches früher auf der Transhumanz mit ihren Schafherden bis weit nach Süden zogen. Viele haben ihr einfaches Leben und ihr Brauchtum bis heute erhalten und wohnen in traditionellen, sehr einfachen 1-Zimmerholzhäuser, in denen es höchstens noch ein zweites, ungeheiztes Zimmer für die Grosseltern gibt, wo dann zugleich die Vorräte aufbewahrt werden. Huzulen-Picknick mit Spiessen auf einer Alp, dann Besuch bei einer jungen Huzulenfamilie. Abstieg. Kurzer Bummel im Städtchen Yasinja und Besuch der eindrücklichen Huzulen Holzkirche. Fahrt nach Iwano Frankivsk. Kurzer Abendbummel durch die Altstadt mit der huzulischen Schriftstellerin Halina Petrosanyak. Vor dem Nachtessen liest Halina aus einem Ihrer Bücher. 8. Tag: Lemberg, Zürich Fahrt von Iwano Frankivsk nach Lviv. Freizeit. Abschiedsessen in armenischem Restaurant. Um 14.30 Uhr Transfer zum Flughafen und Abschied vom liebgewonnen Vasyl und vom umsichtigen Chauffeur. Check-In und Rückflug mit Austrian Airlines via Wien nach Zürich. Individuelle Heimkehr an Ihren Wohnort. Highlight dieser Reise
Programmhinweis: Reisedaten 2012
* Reiseleitung Keiner kann die faszinierenden Urwälder und die unendliche Karpatenketten besser näher bringen, als Vasyl Lavny. Seine profunden Kenntnisse, seine Begeisterung für die Waldkarpaten, seine warme Menschlichkeit, seine Liebe für jeden alten Baum, berührt unsere Herzen.
Preis je nach Gruppengrösse, Euro-Kurs, Flugpreis AUSTRIAN AIRLINES ist mit einem unteren Richtpreis von CHF 660.- in Economy Class, Basis „red ticket“ berechnet, welches gegen Aufpreis umbuchbar, jedoch nicht annullierbar ist. Je nach effektivem Flugpreis zum Datum Ihrer Buchungen, erlassen wir Ihnen eine entsprechende Preisreduktion oder verrechnen einen Flugzuschlag. Mahlzeiten: Transportmittel weiterführende Links: |
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.Seit 20 Jahren bietet Wisent Natur- und Aktivferien mit Schwerpunkt in Mitteleuropa
Wisent Reisen Postfach 8114 8036 Zürich Tel. 043 3332525 email: info@wisent.ch
Ferien die tiefer gehen .Seit 20 Jahren bietet Wisent Natur- und Aktivferien mit Schwerpunkt in Mitteleuropa
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| Linden und Buchenurwälder in Transkarpatien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Hügelzüge in Transkarpatien, ideale Wanderwege | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Biosphärenreservat Beskiden / Transkarpatien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Pferde, Schafe und Küche sind hier allgegenwärtig | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wanderung im Biosphären-Reservat | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bilder © Gaea Tours und Wisent Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Ganz klar "Le Chef" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bedeutendes Biosphärenreservat Carpaten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bilder © Gaea Tours und Wisent Reisen 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||