Individuelle Reise Gdansk-Wigry

Liebe Wisente
Leider schon wieder einige Wochen sind unsere tollen Sommerferien in Polen vorbei, die wir sehr genossen haben. Etwas spät möchten wir Euch für Eure super Arbeit bedanken!

In Gdansk hat uns das Solidarnosc-Museum mit seiner interaktiven Ausstellung sehr gefallen und auch die Tage in Sobieszewo, wo wir Velos mieteten und damit rund um die ganze Insel radelten.

In Masuren fuhren wir auf dem Weg zum Rajgrod-See noch in Krutyn und an der Krutynia vorbei – und sahen so viele Kanus in einem kleinen Dorf wie noch nie in unserem Leben: Es war Wochenende und schönes Wetter…

Die Woche im Häuschen auf dem See  in der Rajgrod Region war fantastisch:  wir schwommen über den See und waren (frühmorgens in der Morgendämmerung: Rahel; etwas später am Tag: die Buben) mit den SUPs unterwegs. Auch die beiden Segeltage mit Tadeus machten Spass – die Jungs und wir waren mit Steuern und Manövrieren eingespannt und wurden aber trotzdem wunderbar entschleunigt. Als wir ein paar Fische gefangen und zubereitet hatten und die Jungs entschlossen, doch lieber nicht Tiere töten zu müssen, hat uns der benachbarte Bauer gleich einen ganzen Kübel voller Rotaugen gebracht, die wir dann alle ausnehmen mussten und zum Glück noch einen Teil davon an die Nachbarn weitergeben konnten… Von dort aus machten wir auch einen Ausflug zum Nationalpark Biebrza, wo wir (von Kuligi/Grzedy aus) eine lange Rundwanderung unternahmen. Die Unterkunft und auch die wechselnden Wetterstimmungen und die ruhige Umgebung genossen wir sehr.

Der „Schrei des Kranichs“ ist eine ganz spezielle Pension, die wir zuerst fast nicht gefunden hätten, so abgelegen liegt sie! Fast jeden Abend und einmal sehr frühmorgens gingen wir ins Birkenwäldchen und sahen dann auch fast jedes Mal einen Elch oder Biber – sehr eindrücklich! Im Wigry-Nationalpark genossen wir mit Adam einen sehr reichhaltigen Tag und erfuhren sehr viel über die Natur und Geschichte der Region – und umrundeten mit den Velos gleich den ganzen See. Weil es so trocken war, konnten wir mit den Kanus nicht auf der Rospuda, sondern paddelten auf der Czarna Hancza – sehr abwechslungsreich und malerisch! Wir wanderten zwei Tage im Suwalki-Park und machten auch einen Ausflug bis ans „Dreiländereck“… Aber vor allem genossen wir die fast nur durch Kranichrufe und Vogelgezwitscher „gestörte“ Ruhe und liessen uns von Marta und Piotr kulinarisch verwöhnen.
Es hat alles bestens geklappt und wir konnten einige weitere „Happen“ von Polen erhaschen, auch wenn wir trotz Anstrengungen und Üben immer noch nicht ganz fliessend Polnisch sprechen…
Ganz herzlichen Dank für die super Organisation Euerseits! Wir wünschen Euch einen schönen Herbst und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Rahel, Stefan, Linus & Julian